• photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de
  • photo by / ArsPublika.de photo by / ArsPublika.de

The Container Project

Infinity-Raum zur Klimaschutz-Debatte

Abgeholzte Regenwälder, qualvolle Tierhaltung, Dürre, Überschwemmungen und verpestete Weltmeere: so surreal, so fern? Die tägliche kompakte Informationsflut stumpft das Empfinden ab. Die Schreckensszenarien ereignen sich irgendwo und greifen selten direkt ins eigene Lebensumfeld ein.
„VideoArt4Future“ ist der Auftakt für ein längerfristig angelegtes Umweltschutz-Kunstprojekt, das deutschlandweit Station machen soll. Betty Mü lenkt mit eindrucksvollen, dabei hochästhetischen Bildern die Aufmerksamkeit auf das Problem der Umweltzerstörung.

Der Kunstraum ist ein überall flexibel platzierbarer Container, in dem Menschen und ihre Umwelt verschmelzen: die Besucher mit den Bildern, die sie betrachten, ebenso wie die Personen auf den Videobildern mit der Containerwand. In einem verspiegelten „Infinity-Raum“ wird dem Betrachter der Spiegel vorgehalten. Nichts steht für sich allein, am Ende ist alles eins. „VideoArt4Future“ ruft gemischte Gefühle hervor und brennt sich ins Bewusstsein des Betrachters ein. Viel Zeit zum Handeln bleibt nicht mehr, wenn die Erde noch ein paar Generationen mehr ertragen soll. „Nach mir die Sintflut“: keine Option für Betty Mü.

 

Bewusstseinserweiterung im Container

In einem abgedunkelten Container, der innen komplett mit Aludibondspiegeln ausgebaut ist, läuft als Endlos-Loop ein ca. dreiminütiges Video: Bilder von Landschaften und Menschen, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Deep Learning (GAN) erstellt und manipuliert wurden. Im Zentrum steht die Frage „Was hast Du damals fürs Klima getan?“. Betty Mü nutzt einen Aufruf über ihre Social-Media-Kanäle sowie zusammengetragene Aussagen aus der Echokammer des Internets und lässt diese polarisierend aufeinanderprallen. Verstörende Bilder von Verschmutzung, Ignoranz und Verschwendung treffen auf die Alternative einer intakten Welt. Was kann noch gerettet werden? Der Countdown läuft. „Der Betrachter ist Teil der Installation und steht inmitten eines sich immer wieder spiegelnden Raumes. Der bewusstseinserweiternde Effekt löst den Besucher aus seiner primären Realität und zieht ihn in die Tiefe seiner psychedelischen Sinneswelt“, sagt Betty Mü. Im Idealfall führt der Aufenthalt in ihrem Container dazu, eigene Verhaltensweisen in Frage zu stellen – und sie zu ändern.

Versorgt wird der Container autark mit Sonnenenergie aus umwelfreundlichen Salzschmelze Batterien, bereitgestellt von der Firma ION Energy (Hersteller des Baeriesystems), und der Photovoltaik-Anlage von PV TOTAL (Premium Partner von Solarwatt).

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und das Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern.

Informationen zum Kunstprojekt sowie Anregungen zum Klima- und Umweltschutz:
www.videoart4future.com

Informationen zum Begleitprogramm:
www.stadtsanierung-moosach.de

 

Location

Moosacher St.-Martins-Platz / München

Date
Category
Exhibition, Videomapping